Patientenstimme Fa. Reichert

Epileptische Anfälle bei einem Beagle

Familie Reichert schreibt:

Beagle Harry's Geschichte


Bild von BeagleAlles fing ganz normal an... bis zu seinem Alter von eineinhalb Jahren, war unser Beagle ein ganz normaler Hund.

Doch von einem Tag auf den anderen veränderte sich das Leben von Harry schlagartig. Im Juni 2005 bekam Harry seinen ersten epileptischen Anfall. Auf Anweisung unserer damaligen Tierärztin begann Harry's Behandlung mit Luminal. Doch trotz Tabletteneinnahme änderte sich fast nichts an Harry's Zustand. Wir hatten jede Woche mindestens einen Anfall. Es stellte sich überhaupt kein Rythmus bei unserem Hund ein. Wir lebten nur noch von heute auf morgen, man konzentrierte sich nur noch auf den Hund. Es war immer tagesabhängig, ob man was erledigen konnte, je nach dem wie es Harry ging.

Dann wurden wir nach Gießen in die Uni geschickt, um Harry nochmal komplett durchchecken zu lassen. Die Ärzte dort rieten uns zu einem MRT (Magnetresonanztomographie) um auszuschliessen, dass sich kein Tumor oder evtl. Verwachsungen hinter Harry´s Leiden verbag. Im Januar 2006 wurde Luminal mit Dibro-Be-Mono (Wirkstoff Kaliumbromid) ergänzt, doch die Anfälle wurden nicht besser, sondern er hatte dann zwei bis drei starke Anfälle innerhalb von 15 Minuten und das einmal pro Woche. Innerhalb des nächsten viertel Jahres suchten wir den Rat eines weiteren Tierarztes in Wiesbaden auf und Harry wurde zudem mit den Medikamenten Zonegran und Keppra (beides Antiepileptika) behandelt, Doch auch dies brachte keine Besserung, er hatte in dieser Zeit drei Totalzusammenbrüche (d.h. er konnte weder laufen noch stehen, wir mussten ihn raustragen, dass er sein Geschäft verrichten konnte). Im zweitem Halbjahr 2006 verschlechterte sich sein Zustand sehr. Anfälle kamen regelmäßig, einmal pro Woche zwischen 2- 5 Anfälle. Harry nahm zum Schluss 9 Tabletten pro Tag zu sich, nahm seine Umwelt nicht mehr richtig wahr und man hatte das Gefühl, er kam einfach nicht mehr zur Ruhe, kurz gesagt, er war ein einziges Nervenbündel, sowohl für sich selbst aber auch für seine Umwelt. Unsere Nerven waren mittlerweile sehr dünn geworden. `

Bild von BeagleDoch dann fassten wir einen Entschluss... einen Versuch starten wir noch .... um unserem Hund zu helfen. Und so kamen wir zu Dr. Janu nach Kiedrich .... und unser Leben und das unseres Hundes veränderte sich schlagartig von heute auf morgen. Dr. Janu untersuchte ihn und stellte u. a. Herz-Rhythmusstörungen fest und peppelte ihn erstmal ein wenig auf. Danach folgte eine große Untersuchung, und heraus kam - sowohl körperlich als auch seelich war unser Hund ein Wrack. Sofort stellte Dr. Janu die Gabe der Medikamente der Humanmediziner ein, stellte die komplette Ernährung von Harry um und begann mit seiner Behandlung.

Wahrscheinlich hätte er ohne die Behandlung von Dr. Janu diesen Sommer nicht mehr erlebt.

Mittlerweile sind wir 6 Wochen bei Dr. Janu in Behandlung und unser Hund ist wie ausgewechselt. Er ist ausgeglichen, total entspannt, einfach wie neu. Sicherlich hat er noch Anfälle, aber wesentlich weniger und auch nicht so schwer. Wir sind guter Dinge und unser Hund fühlt sich so wohl wie noch nie.

Wir sind Dr. Janu und seiner Frau unendlich dankbar.